Verena Kast: Vorbild, Inspiration, Leserin unseres Buches

Die Autorin Elisabeth Gräf als Siebzehnjährige 1990 in Florenz 

Die Autorin dieses Blogs als Siebzehnjährige.

 

Manchmal schließen sich Kreise auf wunderschöne Weise.

1990, Gymnasium Maria Regina. Unsere Psychologie-Professorin kommt mit einem Stapel Bücher in die Klasse und stellt Fachliteratur vor; besonders jene, die in Psychologie maturieren wollen, suchen sich Bücher aus. Meine Wahl fällt auf „Mann und Frau im Märchen“ von Verena Kast.

Als Siebzehnjährige in wissenschaftliche Gedankenwelten einzutauchen, kann eine sehr coole Sache sein. Vor allem wenn die Literatur genau jene Gedanken in der Tiefe weiterverfolgt, die man als Heranwachsende gerade hegt. Bei mir war es jedenfalls so. Ich verschlang dieses und in der Folge weitere Bücher von Verena Kast. Ich begann, mich für C. G. Jungs Ideen zu begeistern. Und nach dieser Lektüre stand fest, dass ich in Psychologie maturieren würde.

2022, Roman und ich besprechen im Kaffeehaus die Erkenntnisse aus den Interviews für unser Buchprojekt „Zweierteams“. Vertrauen tritt als wichtiger Faktor für das Gelingen der Arbeit im Duo hervor. Ich recherchiere einige Bücher dazu, darunter: „Vertrauen braucht Mut.“ Die Autorin? Verena Kast. Beim Lesen zieht mich ihre Gedankenwelt sofort wieder in den Bann. Komisch, dasselbe Gefühl wie mit 17. Ich lese mich weiter ins Thema ein, aber unterm Strich sind es Kasts Erkenntnisse, die das Puzzle unserer Thesen perfekt ergänzen. Wir nehmen ihre Ideen in unser Kapitel über Vertrauen in Zweierteams auf, es macht Spaß, es zu schreiben, alles fügt sich so fein ineinander.

Ein Buch als Dankeschön

Die beiden Bücher Vertrauen braucht Mut und Zweierteams nebeneinander im Bücherregal2025, unser Buch ist endlich publiziert. Wir verschicken Belegs- und Rezensionsexemplare. Und wir denken: Vielleicht freut sich die mittlerweile über achtzigjährige Verena Kast ja auch über ein Dankeschön in Buchform? Ihre Gedanken haben zumindest mich nun dreieinhalb Jahrzehnte beeinflusst und begeistert.
Und nur wenige Tage später flattert ein E-Mail aus der Schweiz in mein Postfach: „Ihr Buch macht mir grosse Freude, und Ihr Begleitbrief ebenso. Danke, dass Sie es mir geschickt haben […] Es ist sehr schön gestaltet – ich habe es gerne in die Hand genommen – ich kann so schön darin herumschmökern und Anregungen aufnehmen. Vielen lieben Dank und viel Schaffensfreude weiter!“

Wir haben uns wahnsinnig gefreut. So etwas von einer Person zu lesen, die man schon so lange wertschätzt und deren Schaffenskraft man bewundert, ist einfach großartig. Danke, Verena Kast. Für viele tolle Bücher. Für zahlreiche erhellende Gedanken. Und für dieses E-Mail.

Wer nun Lust auf Psychologie-Lektüre hat: Hier geht es zu Verena Kasts Webseite.

Und hier geht es zu unserem Buch ZWEIERTEAMS.

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