Softskills der Zukunft: Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Empathie

Das sind die Skills der Zukunft
© Hernstein Management Report 2024

Der aktuelle Hernstein Management Report geht der Frage nach, welche Fähigkeiten Mitarbeiter:innen in der Zukunft brauchen. Das Ergebnis überrascht: hauptsächlich Sozialkompetenz und sogenannte Softskills.

In manchen Kreisen werden Softskills ja immer noch belächelt. Da gelten persönliche oder zwischenmenschliche Fähigkeiten als nachrangig und nur fachliche Qualifikationen haben einen Wert. Die sind ja auch so schön quantifizier- und messbar. Andererseits kommen immer mehr Studien zum Ergebnis, dass unsere Welt in Zukunft ganz andere Fähigkeiten erfordern wird – so zuletzt der aktuellen Hernstein Management Report (2024). „Welche Skills sind in Zukunft bei Mitarbeiter:innen von Bedeutung?“, wurden 1.600 repräsentativ ausgewählte Führungskräfte und Unternehmer*innen (600 aus Österreich, 1.000 aus Deutschland) im Sommer 2024 gefragt.

Das Ergebnis überraschte in seiner Deutlichkeit selbst uns: Ungestützt nennen 25 Prozent der Interviewten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, dahinter schließt mit 23 Prozent Empathie an. Erst weit abgeschlagen mit 16 Prozent folgt an dritter Stelle „Tech und digitale Skills“. Und dann kommen schon wieder „weiche“ Kompetenzen, etwa „Selbständigkeit“ (12 Prozent) und „Auffassungsgabe, Mitdenken“ (10 Prozent). Der Report folgert: „Umfeldbedingungen ändern sich laufend und deshalb werden neue Stärken wie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit am Arbeitsmarkt gefragter.“

Unser Fortbildungsprogramm für Softskills

Für ein Trainerduo, das Fortbildungen in den Bereichen Kommunikation, Kooperation und Kreativität anbietet, ist das wie eine dicke Schicht Nutella am Brot. Natürlich vermitteln wir in Workshops zu Themen wie Textkompetenz, Gesprächsführung, Teamarbeit oder Storytelling auch knallharte Fakten und Handlungsanleitungen, aber letztlich geht es dabei immer auch um soziale Fähigkeiten. In der Praxis erwachen plötzlich Qualitäten, die vorher nur vor sich hinschlummerten. Und ja, wir setzen in unseren Seminaren stark auf Übungen und (wir sagen es ganz leise) Spiele. „Wir sind ernsthaft, wir spielen nicht!“ heißt es gern skeptisch. Doch im Spiel entsteht ein sicherer Raum, um Neues auszuprobieren, Fehler zuzulassen – und zu lernen. Denn die menschliche Entwicklung braucht auch das Spiel, um zu lernen, das ist ein Fakt.

Seit über 20 Jahren beschäftigen wir beide uns mit Improvisationstheater. Die Übungen zur Vorbereitung auf das spontane Agieren auf der Bühne sind daher ein unverzichtbarer Bestandteil einiger unserer Workshops geworden. Dass sie Wissen tiefer sinken und Menschen mutiger werden lassen, beobachten wir seit Beginn unserer Trainertätigkeit. Ein eigenes Seminar, Improkommunikation, baut ausschließlich auf die Übersetzung von Improtheater-Skills in Kommunikationssituationen des Alltags. Hier trainieren wir genau die Fähigkeiten, die der Hernstein Mangement Report in der Zukunft benötigt sieht: Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Empathie, Selbständigkeit, Auffassungsgsabe und Mitdenken.

Die Zukunft ist ungewiss, so viel ist gewiss. Wenn wir uns irgendwie darauf vorbreiten wollen, dann sollten wir unsere Sozialkompetenz stärken. Das sagen wir. Aber das sagen auch 1.600 Manager und Managerinnen.

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